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Sturmsaison 2015

Sturmsaison 2015 – Dächer überprüfen und sichern.

Nicht nur die Wissenschaft warnt vor zunehmenden Sturmereignissen in Deutschland und Europa, sondern auch die Gebäudeversicherung verzeichnet konstant zunehmende Dachschäden mit stetig steigenden Reparaturkosten. Metereologen verzeichnen aufgrund des Klimawandels sich ändernde Strömungeverhältnisse in der Atmosphäre. Das trägt mit dazu bei, dass Ausläufer der in Amerika häufiger auftretenden Tornados sich in kurzer Zeit über dem europäischen Festland zeigen. Meist nicht nur in Sturmstärke, sondern mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h – bezeichnet als Orkan. Die ersten dieser Ereignisse bekam Deutschland bereits im September zu spüren, wobei nicht nur entwurzelte Bäume Straßen und Bahngleise blockierten, sondern auch nicht sachgemäß gesicherte Dachflächen ihre Eindeckung verloren. In den Monaten Oktober bis März ist in Deutschland verstärkt mit Stürmen zu rechnen, die nicht nur in immer kürzeren Zeitintervallen auftreten, sondern auch hohe Windgeschwindigkeiten im Gepäck haben.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jeder Architekt bzw. handwerker seinen Bauherren oder den Hausbesitzer immer wieder auf diesen Sachverhalt hinweist, soweit wie möglich Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Jedes Dach sollte, egal ob Neu- oder Altdach, entsprechend den Regeln des ZVDH (Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks) mit einer Windsogsicherung vorbeugend geschützt werden. Friedrich Ossenberg-Schule (www.fos.de), der führende europäische Hersteller für Dach- und Fassadenbefestigung, bietet für nahezu alle handelsüblichen Dacheindeckungen Sturmklammern und Firstklammern, abgestimmt auf die Anforderungen der Fachregeln. Zudem kann der Architekt, Handwerker oder hausbesitzer im Internet eine Einzelfallberechnung durchführen und mit nur wenigen Klicks herausfinden, wann, in welchen Dachbereichen, wie viel und mit welcher Klammer das Objekt geklammert werden sollte. Bei größeren und komplizierteren Dacharchitekturen bietet das Unternehmen nicht nur eine fachliche Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit einer entsprechenden statischen Berechnung mit Verlegeplan an. 

 

Neu eingedeckte Häuser sind aufgrund der geänderten Berechnung für Windlasten bereits besser gesichert als Altgebäude. Den überwiegenden Anteil am deutschen Immobilienbestand bilden jedoch Altgebäude. Doch Hausbesitzer sind immer in der Pflicht, unabhängig von Neu- oder Altbau: Sie müssen ihre Immobilie in Ordnung halten und dafür sorgen, dass nicht durch lockere Ziegel oder Pfannen Menschen verletzt werden können. Dafür gibt es in der Rechtssprechung die „Verkehrssicherungspflicht“. Im Schadensfall muss ein Hausbesitzer vor Gericht beweisen, dass sein Haus ordnungsgemäß unterhalten und der bauliche Zustand regelmäßig überprüft wird. Ein solcher Beweis kann mit einem Pflegevertrag dokumentiert werden. Ein Grund mit, warum jeder Architekt seinen Auftraggeber auf diese Möglichkeit hinweisen sollte

wohnbauwirtschaft am 3.3.15 09:31

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